MDW-Film und pws-studio…

Unterwegs zum


Aussendrehtermin.

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Der Tag voll Licht

Ist doch begrenzt
Der Abend naht
Und Wolken ziehen
Sie, die vor dem dunklen fliehn
Sehen dann die Sterne nicht
©peder w.strux 2017

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Aus dem Buch…

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Die Nacht kommt,

Lichter erheben ihren Schein
Schutz über Bewohner und Besucher
Wird nun sein.

©peder w. strux 2017
#Angermünde

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Sinnlicher Auftakt der Advenstzeit ….

Osterholz-Scharbeck und der Märchenkosmos

Aus: e-pages.dk

Schauspielerin Janette Rauch erzählt am 1.Dezember auf Gut Sandbeck Märchen aus dem orientalischen Raum

Osterholz-Scharmbeck. „Es war einmal….“ heißt es am 1. Dezember um 19.30 Uhr auf Gut Sandbeck, wenn die Schauspielerin Janette Rauch auf einem Barhocker Platz nimmt und für Erwachsene Märchen aus dem orientalischen Raum erzählt. Mit Geschichten aus Jordanien, dem Libanon, Syrien, Afghanistan, Persien, Indien und China möchte die Hamburgerin ihr Publikum mitnehmen auf eine zauberhafte Reise entlang der alten Seidenstraße und gleichzeitig einstimmen auf die Adventszeit. Janette Rauch verspricht den Publikum einen „Abend voller Sinnlichkeit, Humor und Lebensweisheit“. Musikalisch untermalt wird der Abend von dem Gitarristen Gabriel Hernandez-Westphals.

Die Kulturförderung der Stadt unterstützt das Programm durch orientalisch angehauchte Getränke und Snacks. Auch die kostenlose Raumnutzung in der guten Stube Osterholz-Scharmbecks sei Teil dieser Zusammenarbeit bekräftigte Susanne Stelljes von der Verwaltung. „Dieser rundum schöne Abend soll die Chance bieten, mit allen Sinnen in eine andere Welt einzutauchen“, meint der stellvertretende Bürgermeister Klaus Sass.

Sie sei durch ihren Beruf viel in der Welt herumgekommen und habe auf ihren Reisen die Liebe zu den Märchen wieder entdeckt, erzählt Janette Rauch, die zur Urbesetzung des Musicals Linie 1 im Berliner Grips-Theater zählte und als Gärtnerin Alice Albers in der Telenovela „Rote Rosen“ mitwirkte. Augenblicklich spielt sie die Rolle der Polizeiobermeisterin Claudia Fischer in der Vorabendserie „Notruf Hafenkante“. Über ihren Kollegen Harald Maack, der in dieser ZDF-Serie den Polizeioberkommissar Jörn Wollenberger spielt, kam die Verbindung nach Osterholz-Scharmbeck zustande. 

Es sei heute kaum bekannt, dass Länder wie Indien und Afghanistan bereits 3000 Jahre vor Christi Geburt über eine Hochkultur verfügten, in der die Symbolik der Märchen eine große Rolle gespielt hätten, berichtet Janette Rauch. Über die Handelswege für Seide und Gewürze hätten diese Geschichten sich verbreitet und seien mit den Waren nach Europa gelangt. Die Märchen seien mit den Völkern gewandert und hätten sich dabei immer wieder verändert. Begriffe wie „List & Tücke“ seien in Europa eher verpönt, im Orient dagegen ein Indiz für erfolgreichen Handel, gibt sie ein Beispiel. Dennoch seien viele Motive konstant geblieben.

„Eine Frau Holle gibt es in ähnlicher Form auch in den Niederlanden und in Frankreich“, weiß die Märchen-Liebhaberin. Viele Muster wie die Dramaturgie der Reise des Helden, der sein Zuhause verlässt, Prüfungen bestehen muss und dann sein Glück findet, seien universell im Märchen. Der Kampf gegen das Böse, der Sieg des Guten, das Zauberhafte und die Lebensweisheiten – Märchen seien spannend und sinnstiftend. Auch der Tod werde nicht verschwiegen. Kritik an der Obrigkeit transformieren die Märchen in die Zeit von „es war einmal“. Das sei ein Schutz für anders denkende Märchenerzähler. Denn es gebe nie einen bestimmten Autor, den man bestrafen könne, so Janette Rauch.

Die Künstlerin ist fasziniert von den kraftvollen Bildern der Märchen, die an die Fantasie appellieren. „Märchen sind die Grundlage für alles, was später dramaturgisch geschrieben wurde vom Theaterstück bis zum Film“. Das sei die größte Weltbibliothek, die die Menschheit habe und die verdiene mehr Anerkennung, findet die 55-Jährige. Sie sei erstaunt, wie „heutig“ die alten Märchen oft daher kämen, so die Aktrice und berichtet von einem jordanischen Märchen, in dem ein Ehemann immer mit schlechter Laune nach Hause kommt und die Ehefrau auf Abhilfe sinnt. So weit sei Scheherazade, die Märchenerzählerin aus 1001 Nacht, nicht entfernt von der Telenovela unserer Tage, hat Rauch erkannt.

Wichtig ist ihr, dass sie die Märchen nicht vorliest, sondern frei erzählt. Auf einer Hamburger Hafenbarkasse hat sie das bei Sternenlicht bereits zwei Mal ausprobiert. „Als Schauspielerin kann man die einzelnen Figuren gestalten und ihnen eine ganz individuelle Stimme geben“, sagt die Fachfrau. Bedingt durch die elektronische Medien habe sich die Sprache heute stark verändert. Kürzel und Amerikanismen würden um sich greifen. Das Zuhören und Eintauchen in eine Geschichte falle den Menschen immer schwerer. Dem wolle sie mit ihrem Märchenprogramm entgegenwirken. „Die Stimme holt die Zuhörer ab, berührt sie, nimmt sie gefangen und entlässt sie in die Geschichte“, sagt Peder W. Strux, der für das Bühnenbild und die Technik in Janette Rauchs Märchenprogramm zuständig ist.

Es soll nicht bei einem einmaligen Ausflug ins Märchenland bleiben. Für das Jahr 2018 hat sich Janette Rauch Russland vorgenommen. Auch ein Hörbuch ist für das kommende Jahr geplant.

Weitere Informationen sind im Internet auf der Homepage http://www.maerchenkosmos.de zu finden.

„Die Stimme holt

die Zuhörer ab, berührt sie,

nimmt sie gefangen.“

Peder W. Strux, Bühnenbildner

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Pressegespräch, Gespräch mit dem Bürgermeister, den Verantwortlichen von Kultur und der Theaterstätte. So viele Fragen und Ideen die umgesetzt werden wollen. (mit Jannette Rauch und dem Märchenkosmos unterwegs).

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Licht für die Nacht

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