Es geht auch anders…

Der frühe Tod des Künstlers (DJ & Produzent) Avicii löste eine große Debatte über die Härte des Musikerlebens – vor allem im DJ-/Clubbereich – aus. Mehrere Reaktionen von DJs, Fans und anderen Musikern auf den frühen Tod des DJs/Produzenten „Avicii“ wurden in Zeitungen veröffentlicht und in Kreisen noch heute diskutiert. Unter anderem gab es ein Statement eines Hamburger DJs in der Mopo, welcher sich in den Gedanken und im harten DJ-/Produzentenleben Aviciis wiedererkannte: „Koks zum Wachbleiben, Gras zum Einschlafen“ (https://bit.ly/2JvkQa7)

Ebenfalls sehr berührt von den nun doch schon sich häufenden Toden junger Musiker, sprach ich kürzlich mit der Hamburger Live-Saxophonistin „Anne La Sastra“, die jedes Wochenende in Clubs mit DJs oder auf anderen Feiern auftritt. Sie bekommt den Druck der Musikerszene auch bestens mit: Unregelmäßige Schlafzeiten, Druck immer besser, schneller, höher sein zu müssen als andere, ständiges Hinterherlaufen von Menschen, die einen weiterbringen können. Bei ihr als Frau kommt noch hinzu, dass nicht nur gutes Saxophonspiel erwartet wird, sondern auch eine grandiose Performance und dabei perfektes Aussehen. Dennoch liebt sie ihren Job – und macht die ganzen Sachen mit Alkohol und Drogen einfach nicht mit! Im Gegenteil: Besonders, weil es so stressig ist, achtet sie sehr genau auf sich und hält es für enorm wichtig für sich, anderswo Halt zu finden. Durch positive Affirmationen, Meditation, viele persönliche Rituale, Prinzipien, gesunde Ernährung, Achtsamkeit und Bewusstwerdung individueller Ziele. Hiermit widerlegt sie den nun weit verbreiteten Eindruck, der durch die einseitige Berichterstattung der frühen Musikertode entsteht.

So sehr ich mich in Avicii und alle anderen DJs und Musiker, denen es so geht, hineinfühlen kann – es geht auch anders, wie Anne La Sastra vormacht! Und vielleicht kann sie mit ihren Erfahrungen auch anderen helfen, ob Musikern oder Nicht-Musikern, die sich dennoch oft belastet oder Druck ausgesetzt fühlen… Deswegen würde ich mich sehr freuen, wenn ihr sie zu einem Interview einladen würdet oder sie in einem persönlichen Gespräch einmal weiter befragen würdet.

Ein sehr schönes und vor allem inspirierendes Interview, welches sie bereits im Magazin „Vollzeitglücklich“ gegeben hat, ist hier nachzulesen:  https://magazin.vollzeitgluecklich.de/alltagsheldin-anne-la-sastra-im-gespraech/

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Eingeordnet unter Peder w. Strux

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